Damen 2: Kein zweites Wunder für die HSG St. Leon/Reilingen 2

Was letzte Woche noch so leicht von der Hand ging, wollte heute einfach nicht funktionieren. Nach einem 12:3 zur Halbzeit gab es nur noch Schadensbegrenzung. Am Ende stand ein 24:16 auf der Anzeigetafel.

Weiterhin muss die HSG neben den Langzeitausfällen auf Tabea und Rosa verzichten. Die Optionen im Rückraum waren also begrenzt. Ohne einen wirklichen Sahnetag der Mädels auf dem Feld schleppte sich die HSG mit wenig Druck im Angriff durch die erste Halbzeit. Die Gastgeberinnen dominierten die ersten Minuten und zogen direkt auf 4:1 davon. Die Absprache in der HSG-Abwehr sowie der Zug zum Tor ließ heute besonders in der ersten Halbzeit zu wünschen übrig. Schafften es die Gäste dann einmal eine Torchance herauszuspielen, war auch die Chancenverwertung heute zu schlecht. Bezeichnend dafür waren die 3 Tore, die am Ende der zweiten Halbzeit auf der Haben-Seite der Gäste stand.

Trainer Mathias Kolander versuchte in der Pause alles, um sein Team aufzuwecken und die nötigen Impulse zu finden, die zweite Halbzeit erfolgreicher zu gestalten. Spoiler: die zweite Hälfte konnte die HSG mit 12:13 gewinnen. Trotzdem reichte es nicht, um in Königshofen etwas zählbares mitzunehmen. Der Zug zum Tor war aber in Halbzeit 2 aber definitiv stärker. So gelang entweder der Durchbruch oder die Schiedsrichter zeigten auf den 7m-Strich – immerhin wurden hier alle 7 Strafwürfe verwandelt. Die offene Abwehr, der nicht vollständige Kader und der Verlauf des Spiels forderten dann aber auch seinen Tribut und die Kräfte auf Seiten der Gäste wurden immer weniger.

Die HSG hat jetzt Zeit, die Schlüsse aus diesem Spiel zu ziehen und kann bei der nächsten Partie hoffentlich wieder aus dem Vollen schöpfen. Das nächste Spiel ist ein Nachholspiel gegen den TSV Rintheim 2 im Harres. Anpfiff ist um 19:45 Uhr.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (1), Ziegler, Jünger, Merten, Mihaylova (1), Lauer (2), Heger, Back (1), Schieszl (3), Alberring (8/7)

3. Handball-Liga Frauen TSV Haunstetten – HSG St. Leon/Reilingen, Vorbericht

Schwere Aufgabe auf der nächsten Auswärtsfahrt für HSG

Für ihr nächstes Auswärtsspiel müssen die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen ins bayrische Augsburg zum TSV Haunstetten reisen. Die Partie beginnt am Samstag, den 29. März um 18 Uhr in der Albert-Loderer-Halle in Augsburg. Nach dem vergangenen Debakel der HSG gegen die SG Schozach (28:41) muss der Fokus der Mannschaft wieder auf dem Thema Klassenerhalt liegen. „Wir müssen zurück zu unseren Stärken wie die konsequente Abwehrleistung und auch unseren Kampfgeist finden. Das Spiel von letzter Woche sehen wir als absoluten Ausrutscher.“, so Clara Bohneberg zu der bevorstehenden Begegnung. Die Gastgeberinnen aus Haunstetten stehen derzeit auf dem siebten Tabellenplatz mit 19:17 Punkten. Aus ihren vergangenen vier Spielen erspielten sie sich lediglich einen Sieg gegen die TSG Friesenheim (27:32), zuvor gab es drei Niederlagen. Das Hinspiel konnten sie mit nur einem Tor Unterschied (29:30) in St. Leon für sich entscheiden. Gerade auch deshalb hat die HSG noch eine Rechnung offen und muss weiterhin im harten Abstiegskampf um Punkte ringen.

Achtung Änderung! Es fährt erneut ein Fanbus nach Augsburg. Wer dabei sein möchte, findet sich bitte um 12.30 Uhr am Mitfahrplarkplatz in Walldorf-Wiesloch, Am Friedhof in Walldorf ein.

TSV Haunstetten – HSG St. Leon/Reilingen, Samstag, 29. März, 18 Uhr, Albert-Loderer-Halle in Augsburg

3. Handball-Liga Frauen HSG St. Leon/Reilingen – SG Schozach-Bottwartal

HSG kommt im Heimspiel gewaltig unter die Räder

Zu schwache Leistung gegen souveräne Gäste

Die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen mussten sich am vergangenen Sonntag dem Tabellenvierten der Staffel Süd, der SG Schozach-Bottwartal, sehr deutlich geschlagen geben. Die Partie endete mit einer klaren 28:41 (13:21) Niederlage für die Gastgeberinnen.

Die Gäste aus Schozach hatten die Begegnung von Anpfiff bis Ende ganz klar im Griff. Diese profitierten aus etlichen technischen Fehlern und Unkonzentriertheiten der HSG im Angriffsspiel. So zeigte beispielsweise Jade Oral, beste Torschützin des Spiels mit zehn Treffern, ihre ganze Wurfkompetenz aus allen Lagen. In der 17. Spielminute zog HSG-Coach Alexander Bender bereits die zweite Timeout-Karte beim Stand von 4:15. Die Auszeit änderte an der Leistung der St. Leon/Reilingerinnen leider nichts und so gingen die Teams mit einem 13:21 in die Kabinen.

Auch in der zweiten Spielhälfte fanden die Gastgeberinnen nicht zu ihrem starken Abwehrspiel und vergaben weiterhin freie Torchancen. Ebenfalls fehlte der Zusammenhalt und der Kampfgeist, der die Mannschaft immer wieder stark gemacht hat. Am Ende musste die HSG sich mit 28:41 vor heimischem Publikum klar geschlagen geben.

Für die HSG St. Leon/Reilingen gilt es nun, das Spiel schnell abzuhaken und den Fokus auf die kommenden Aufgaben und die Mission „Klassenerhalt“ zu richten. Bereits am kommenden Samstag, den 29. März, steht die nächste Begegnung beim TSV Haunstetten an. Der TSV belegt aktuell den siebten Tabellenplatz. Anpfiff ist um 18 Uhr in der Albert-Loderer-Halle in Augsburg. Die HSG stellt wieder einen Fanbus zur Verfügung. Abfahrt ist um 12.30 Uhr am SG Vereinshäusel.

HSG: Friedrich, Bohneberg – N. Weschenfelder, Haupt (3), Nussbaumer (2), Scholl, Hofmann (1), Vogl, Hornstein (5), Pahl (1), C. Weschenfelder (2), Schulz (5/2), Engeln, Peribonio, Baumann (3), Rimpf (6/2)

Damen 2: Befreiungsschlag für die HSG St. Leon/Reilingen 2

Trotz andauernder Personalprobleme setzt sich die HSG Zuhause am Ende deutlich mit 29:18 gegen die TG Pforzheim 2 durch.

Die Vorzeichen für das Heimspiel der HSG hätten durchaus besser sein können. Wieder fehlten 2 Stammkräfte im Rückraum und die Devise fürs Spiel lautete: Spaß haben, zusammen spielen und schauen was geht. Nach dem 1:0 in der 2. Minute brauchten die Gastgeberinnen allerdings etwas, bis sie in die Spur kamen. Erst nach 12 Minuten konnte die HSG über ein 1:3, 3:6 und 4:7 zum 7:7 ausgleichen. Immer wieder konnten sie dann auf 2 Tore-Vorsprung stellen – Pforzheim zog aber immer wieder nach. Einige schnelle Treffer nach präzisen Konterpässen waren dann aber mit verantwortlich, dass die HSG zur Pause mit 14:10 in Führung gehen konnte.

Die zweite Hälfe glich dann einem regelrechten Fiebertraum. Scheiterte die HSG in den letzten Spielen immer an den zweiten 30 Minuten, lief dieses Mal einfach alles für das Team von Trainer Mathias Kolander. Als hätten sie nie etwas anderes getan erarbeiteten seine Mädels immer wieder Ballgewinne in der Abwehr und auch wenn die Passqualität in Halbzeit 1 noch zu wünschen übrig ließ, fanden selbst die riskantesten Konterpässe immer wieder ihr Ziel. Mit einem 4-Tore-Lauf stellte die HSG 5 Minuten nach Wiederanpfiff auf 18:10 und auch der weitere Verlauf der zweiten Halbzeit lief dieses Mal zu Gunsten der Hausherrinnen. Endlich zeigten die Mädels der HSG, was in ihnen steckt und besonders die Paraden von Julia im Tor und die 8 Rückraumtreffer von Beke ließen am Ende keinen Zweifel mehr daran, wer hier als Sieger vom Platz gehen würde. Ein solch deutliches Ergebnis hatte im Vorfeld sicher niemand erwartet – mit wenig Druck und viel Spaß am Spiel war die Freude am Ende aber riesig! Endlich konnte die HSG wieder 2 Punkte einfahren.

Genau so soll es weitergehen! Am Samstag den 29. März ist die HSG St. Leon/Reilingen 2 dann im weit entfernten Königshofen gefordert. Anpfiff in der Tauber-Franken-Sporthalle ist hier um 18 Uhr.

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Bühler, Brettschneider, Ziegler (1), Jünger, Mihaylova (3), Merten (3), Lauer (6), Heger, Back, Schieszl (6), Alberring (10/2)

3. Handball-Liga Frauen HSG St. Leon/Reilingen – SG Schozach-Bottwartal, Vorbericht

HSG erneut vor einer schweren Aufgabe

Die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen bestreiten am Sonntag, den 23. März ihr nächstes Heimspiel gegen die SG Schozach-Bottwartal. Angepfiffen wird die Partie um 15.30 Uhr im Harres Sport- und Kulturzentrum in St. Leon-Rot. Die SG steht aktuell auf dem fünften Tabellenplatz mit 20:14 Punkten. Aus ihren letzten fünf Begegnungen nahmen sie lediglich zwei Punkte beim Sieg gegen die HSG Stuttgart-Metzingen 2 mit auf ihr Konto. Abzuwarten bleibt, ob die hoch talentierte Rückraumspielerin Lara Däuble, welche ein Doppelspielrecht hat und beim Erstligisten Frisch Auf Göppingen unter Vertrag steht, ihre Mannschaft unterstützen wird. „Wir müssen besonders auf das starke Angriffsspiel achten und uns auf unsere Stärken in der Abwehr konzentrieren“, so Trainer Daniel Weinheimer zu der bevorstehenden Begegnung. Die St. Leon/Reilingerinnen erspielten sich aus den letzten beiden Spielen zweimal ein Unentschieden, einmal beim HC Erlangen (28:28) und vergangenen Mittwoch zu Hause vom direkten Konkurrenten aus Stuttgart (24:24). Nach diesen zwei Punktgewinnen stehen sie aktuell mit 7:27 Punkten leider immer noch auf einem Abstiegsplatz und müssen weiterhin um den Klassenerhalt kämpfen. Im Hinspiel ging die SG als klarer Sieger aus der Partie heraus und gewann mit 34:25 in heimischer Halle. Dies gilt es nun für die Spielerinnen der HSG zu verhindern und, mit großer Unterstützung von den Rängen, das Spiel für sich zu entscheiden.

HSG St. Leon/Reilingen – SG Schozach-Bottwartal, Sonntag,23. März, 15.30 Uhr, Harres Sport- und Kulturzentrum Harres in St. Leon-Rot

3. Handball-Liga Frauen HSG St. Leon/Reilingen – HSG Stuttgart-Metzingen 2

Es bleibt bei zwei Punkten Rückstand

HSG St. Leon/Reilingen vergibt Großchance gegen Stuttgart-Metzingen II

Noch bis weit nach Spielende strapazierte der einsame Trommler, der die HSG Stuttgart/Metzingen II bei ihrem Gastspiel in der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle 60 Minuten lang quasi ohne Unterbrechung angepeitscht hatte, sein Instrument – seine Stimmbänder hatten seinem rechten Arm dabei in nichts nachgestanden. Die Gäste wiederum hatten der HSG St. Leon/Reilingen im Abstiegsduell der 3. Handball-Liga der Frauen ein 24:24 (11:11) abgerungen, dabei fast durchgängig zurückgelegen und am Ende durch das Unentschieden ihren Zwei-Punkte-Vorsprung in der Tabelle behalten. 

Die heimische HSG ging unter den Augen von Trainer Daniel Weinheimer schnell mit 4:1 in Führung (8.). Von den Gästen, die entgegen der Vermutung der St. Leon/Reilingerinnen nicht von Spielerinnen aus dem Bundesligakader verstärkt worden waren, war bis dahin kaum etwas im Angriff zu sehen und nachdem Lena Nussbaumer einen Pass der Stuttgart-Metzingenerinnen abgefangen hatte, warf Samira Schulz ihre Farben sogar noch deutlicher in Führung.

Nach dem 6:1 schienen sich die Gäste jedoch langsam zu fangen, auch weil das Weinheimer-Team zu häufig den Ball vertändelte und seine Kontrahentinnen nun ebenfalls wieder trafen – auch wenn es ihnen die HSG-Abwehr schwer machte. Schon zu diesem Zeitpunkt hatte sich Melina Friedrich im Tor der Gastgeberinnen in den Fokus der Aufmerksamkeit gespielt und bis zur 15. Minute bauten die Hausherrinnen den Vorsprung bis auf sechs Tore beim 9:3 aus.

Nur wenig später nahm Weinheimer eine Auszeit – Und Stuttgart/Metzingen begann im Anschluss aufzuholen. Beim 10:10 (25.) hatten die Schützlinge von Trainer Robert Schenker nach einem 7:1-Zwischenspurt ausgeglichen und gingen sogar in Führung. Annika Rimpf war es schließlich, die per Siebenmeter mit dem Pausenpfiff auf 11:11 stellte.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hatte: Rimpf verwandelte einen Siebenmeter und läutete damit eine wieder stärkere Phase der heimischen HSG ein, die beim 16:14 zumindest mit zwei Treffern führte. Friedrichs Paraden halfen dabei, den Vorsprung zu halten, denn im Angriff schlichen sich erneut einige Fehler ein. Leonie Scholl aus dem Rückraum und Madeleine Hornstein mit einem sehenswerten Lupfer stellten auf 16:14 und Jana Pahl brachte St. Leon/Reilingen immerhin mit drei Toren in Führung.

Ab dem 20:17 war das Moment jedoch kurzzeitig wieder bei den Gästen und als Hornstein für zwei Minuten auf die Bank musste, glich Stuttgart-Metzingen zum 21:21 aus. Beide Teams trafen im Anschluss, die HSG ging 140 Sekunden vor der Schlusssirene aber nochmals mit zwei Toren in Führung. Die Gäste erzielten den Anschlusstreffer und als sie nach einem erfolglosen St. Leon/Reilinger Angriff ebenfalls verwarfen, schien der Sieg für Weinheimers Handballerinnen zum Greifen nah.

Elf Sekunden vor Spielende musste sein Team jedoch das 24:24 hinnehmen, die HSG-Fans, die bis dahin mindestens zweitligareif für Stimmung gesorgt hatten, verstummten und selbst kam St. Leon/Reilingen nicht mehr zum Abschluss. 

Die HSG rangiert damit weiterhin zwei Punkte hinter Stuttgart-Metzingen, hat jedoch das vermeintlich leichtere Restprogramm und noch zwei Spiele gegen Schlusslicht Schwabmünchen ausstehen, wo Stuttgart/Metzingen zuletzt nur 29:29 spielte. Vorne liegen jedoch die Gäste, die daher in der Mannherz-Halle noch ein Jubelfoto aufnahmen, während die enttäuschten St. Leon/Reilingerinnen bereits in den Kabinen verschwunden waren. Und der einsame Trommler? Der dürfte lächelnd nach Hause gefahren sein.

HSG: Friedrich, Schmurr – N. Weschenfelder, Haupt (1/2)), Nussbaumer (1), Scholl (4), Hofmann, Vogl, Hornstein (5), Pahl (3), C. Weschenfelder (1), Schulz (3), Engeln, Peribonio, Baumann (2), Rimpf (4/5)

Nächstes Spiel: HSG St. Leon/Reilingen – SG Schozach-Bottwartal, Sonntag, 23. März, 15.30 Uhr, Harres Sport- und Kulturzentrum in St. Leon-Rot

3. Liga Frauen HSG St. Leon/Reilingen – HSG Stuttgart-Metzingen 2, Vorbericht

Sieg für St. Leon/Reilingen ein Muss

Am Mittwoch, den 19. März, empfangen die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen ihren Tabellennachbarn aus Stuttgart in der Fritz-Mannherz-Halle. Die Partie beginnt um 20.15 Uhr.

Mit einem spannenden Remis am vergangenen Wochenende, bei dem die Gastgeberinnen ein 28:28 (15:14) beim HC Erlangen spielten, möchte Trainer Daniel Weinheimer sein Team nun für diesen wichtigen Pflichtsieg motivieren. Die Gäste aus Stuttgart belegen derzeit den zehnten Tabellenplatz mit 8:26 Punkten und sind somit ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf. Trotz des Einsatzes dreier Spielerinnen ihres Erstligateams erzielte die HSG Stuttgart-Metzingen 2 bei ihrer letzten Partie nur ein Unentschieden (29:29) gegen den bis dato punktlosen Tabellenletzten TSV Schwabmünchen. Es bleibt abzuwarten in welcher Besetzung die Schwäbinnen am Mittwoch in Reilingen auflaufen werden. Das Hinspiel endete mit einem denkbar knappen und glücklichen 28:29 (12:10) Auswärtssieg zugunsten der Badenerinnen.

Ein Sieg für das Team aus St. Leon/Reilingen wäre entscheidend, um den ungewollten Abstiegsplatz zu verlassen. Um dies zu erreichen, benötigen die Spielerinnen die Unterstützung ihrer Fans – eine volle Halle und eine großartige Stimmung sind unerlässlich!

HSG St. Leon/Reilingen – HSG Stuttgart-Metzingen 2, Mittwoch, 19. März, 20.15 Uhr, Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen

Damen 2: 12 Tore sind für die HSG St. Leon/Reilingen 2 einfach zu wenig

Nach einer guten ersten Halbzeit (10:7) fehlen der HSG in der zweiten Halbzeit die Kräfte und genügen Treffer. So können die Rhein-Neckar Löwen das Spiel mit 24:12 für sich entscheiden.

Nachdem das Spiel gegen Vogelstang zwar keine Punkte aber gute Stimmung ins Team brachte, sollten jetzt beim nächsten Auswärtsspiel endlich wieder 2 Punkte her. Auch gegen die Rhein-Neckar Löwen hatte man noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Das Spiel startete mit wenigen Toren. Die Gastgeberinnen konnten den ersten Treffer in der 2. Spielminute erzielen – mussten dann allerdings drei Minuten auf den zweiten und weitere 4 Minuten auf den dritten Treffer warten. Bei der HSG dauerte es ganze 14 Minuten, bis der Ball zum ersten Mal im gegnerischen Tor landete. Nach einem 4:0 Start für die Hausherrinnen konnte sich die HSG in der 20. Minute wieder auf 5:4 herankämpfen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit blieb es weiter knapp und die Gäste konnten weiter auf ein oder zwei Tore dranbleiben. In die Pause ging es mit 10:7.

In der Kabine gab es von HSG-Trainer Mathias Kolander Lob für seine Mannschaft. Wie schon in den Spielen davor konnte sich die HSG hier nur selber schlagen. Mit dem Start in den zweiten Durchgang sah es aber genau danach aus. Die Rhein-Neckar Löwen erwischen den besseren Start und ziehen auf 14:7 weg. In der 49. Minute können die Gastgeberinnen dann das erste Mal auf einen 10-Tore-Vorsprung stellen. Bei den Gästen lief zu diesem Zeitpunkt wirklich wenig zusammen, die Wechseloptionen (besonders im Rückraum) hielten sich in Grenzen und auch die Chancenverwertung war an diesem Tag einfach nicht gut genug.

Am Samstag, den 22. März, gibt es dann die nächste Möglichkeit, den Fluch der “guten Spiele ohne Punkte” zu brechen. Um 18 Uhr ist die TG Pforzheim 2 zu Gast in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen. Hier soll endlich wieder ein Sieg her!

Für die HSG spielten: Müller, Eichhorn (im Tor); Brettschneider (1), Ziegler, Jünger, Bühler, Ernst (3), Mihaylova, Lauer, Heger, Back, Schieszl (4), Euler (1), Alberring (3/2)

3. Handball-Liga Frauen HC Erlangen – HSG St. Leon/Reilingen

Ein verdienter Punktgewinn für die HSG

Die Drittliga Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen waren am vergangenen Samstag zu Gast beim HC Erlangen. Durch ein hart umkämpftes 28:28 (15:14) Unentschieden nahmen die Frauen einen wichtigen, verdienten Punkt mit nach Hause.

„Wir haben uns von einem sechs Tore Rückstand wieder ran gekämpft und das macht diese Mannschaft aus“, so HSG-Trainer Daniel Weinheimer nach der Partie. Die HSG startete sehr holprig in das Spiel und erzielte erst in der sechsten Spielminute den ersten Treffer durch einen Strafwurf von Annika Rimpf zum 4:1. Auch ein Überzahlspiel und die frühe Auszeit von Weinheimer brachte nicht den erhofften Effekt. Somit lagen die Gäste nach zehn gespielten Minuten mit 8:2 hinten. Durch eine starke Parade von Torfrau Melina Friedrich, die einen Sahnetag erwischte, ging ein Ruck durch die Mannschaft und die Mädels kämpften sich durch konzentrierte Angriffe und unter anderem einem schönen Doppelpack von Nicola Baumann, auf ein 11:8 in der 18. Spielminute ran. Nach der Auszeit der Gastgeberinnen zeigten die Mädels der HSG starken Zusammenhalt und durch einen gehaltenen Strafwurf von Friedrich und einem erneuten Doppelpack von Baumann gingen die Mannschaften mit einem 15:14 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste den besseren Start und konnten durch Tore von Samira Schulz und Madeleine Hornstein die erste Führung für die HSG in der 32. Spielminute erzielen. Das Spiel war nun ein ständiges hin und her zwischen Führung und Ausgleichstreffer. Durch ein zweifaches Unterzahlspiel der St. Leon/Reilingerinnen setzte sich der HC in der 37. Spielminute auf ein 20:18 ab. Es folgte ein erfolgreicher Tempogegenstoß durch ein fantastisches Zusammenspiel von Friedrich auf Hornstein. Die Abwehr der HSG stand nun bärenstark und daraus kam die Mannschaft im Angriff zu wunderschönen, einfachen Treffern zum Zwischenstand von 23:27 13 Minuten von Spielende. Doch sollte dieser 4-Tore Vorsprung leider nicht ausreichen, um am Ende mit zwei Punkten nach Hause zu fahren. In der verbleibenden Spielzeit gelang den Erlangerinnen durch einen Tempogegenstoß und zwei fragwürdigen Entscheidung der Schiedsrichter der Anschlusstreffer zum 26:27. Friedrich hielt den Sieg mit einer Parade und einem gehalten 7-Meter-Wurf für den HC fest. Doch 20 Sekunden vor Ende der Partie gelang der Ausgleichstreffer zum 28:28 und die Mädels aus Baden mussten sich mit nur einem Punkt zufriedengeben. „Wir müssen das Spiel als Punktgewinn sehen und können stolz auf diese kollektive Mannschaftsleistung sein“, so Friedrich nach der Partie.

Mit diesem Teilerfolg muss sich die Mannschaft um Coach Weinheimer auf die nächste Partie gegen den direkten Tabellennachbarn, die HSG Stuttgart-Metzingen 2, vorbereiten. Das verlegte Spiel startet am Mittwoch, den 19. März um 20.15 Uhr in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen. Die Begegnung ist enorm wichtig für den Klassenerhalt und die HSG hofft auf ein lautstarkes Publikum.

HSG: Friedrich, – N. Weschenfelder (1), Haupt (2/1), Nussbaumer (1), Scholl (2), Hofmann, Vogl, Hornstein (6), Pahl (3), C. Weschenfelder (2), Schulz (6), Baumann (4), Rimpf (2/1)

HSG St. Leon/Reilingen – HSG Stuttgart-Metzingen 2, Mittwoch, 19. März, 20.15 Uhr, Fritz-Mannherz-Halle Reilingen

3. Liga Frauen HC Erlangen – HSG St. Leon/Reilingen, Vorbericht

St. Leon/Reilingen muss endlich punkten

Am kommenden Samstag, 15. März, spielen die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen beim HC Erlangen. Anpfiff ist um 16.30 Uhr in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle in Erlangen. Die Gastgeberinnen befinden sich derzeit auf dem siebten Tabellenplatz mit 18:16 Punkten. Die Mannschaft will sicher die 30:26 Niederlage aus dem Hinspiel wieder gutmachen. Zudem gewannen sie ihre letzten fünf Partien, hervorzuheben das Spiel letzte Woche gegen die SG Schozach mit 39:32, und haben somit einen Lauf. HSG-Trainer Daniel Weinheimer bereitete sein Team explizit auf den starken Rückraum unter anderem auf Hannah Lichtlein und Hannah Lorz vor und warnt vor der sehr kompakt stehenden Abwehr. Die HSG muss dringend punkten, um den momentanen elften Tabellenplatz, somit ein Abstiegsplatz, zu verlassen.

Die Spielerinnen freuen sich über alle Fans, die sie zu diesem wichtigen Auswärtsspiel begleiten und vor Ort lautstark unterstützen. Dazu sollten sich alle pünktlich zur Busfahrt um 11.15 Uhr am Häusl in St. Leon einfinden.

HC Erlangen – HSG St. Leon/Reilingen, Samstag, 15. März, 16.30 Uhr, Karl-Heinz-Hiersemann-Halle in Erlangen